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Anime Episodenführer - 3*3 Eyes - 3*3 Eyes Part 1
3*3 Eyes
Folge 1
3*3 Eyes Part 1
Im Vorspann sehen wir eine Horde seltsamer Wesen, die den Ningen no Zou, ein mächtiges Artefakt aus ferner Vergangenheit, verehren.
Irgendwo in Tibet. Professor Fuji gibt Pai einen Brief. Mit diesem Brief, so seine letzten Worte, sei er fähig, sein Versprechen zu halten, sie eines Tages zu einem richtigen Menschen zu machen. Tokyo: Yakumo rast auf seinem Roller durch die Fußgängerzone, denn er ist spät dran. Um ein Haar nietet er dabei ein exotisch aussehendes Mädchen um, das dabei seinen Wanderstab verliert; er nimmt es mit zu seinem Arbeitsplatz, einer Transvestitenbar, wo er in entsprechender Aufmachung arbeitet. Er erzählt Pai, daß er hier arbeiten muß, weil sein Vater sich immer in Tibet herumdrücke, um einen längst vergessenen Stamm von Wilden zu suchen, und daß seine Mutter ihn deshalb schon vor vielen Jahren verlassen habe und er sich seitdem halt so durchschlagen müsse. Als Pai seinen Namen erfährt, ist sie überglücklich: denn er ist Yakumo Fuji, der Sohn von Professor Fuji, der ihr versprochen hat, sie zu einem Menschen zu machen. Und er - Yakumo - muß dieses Versprechen jetzt halten. Sie gibt ihm den Brief, in dem sein Vater seine letzten Tage schildert und ihn bittet, Pai zu helfen. Sie sei die letzte Sanjiyan, ein dreiäugiges Wesen mit großer Macht und schon über 300 Jahre alt. Die Sanjiyans haben sich mit der Menschheit vermischt und sind dabei ausgestorben, und Pais größter Wunsch sei es, auch ein Mensch zu werden. Und dazu brauche sie den Ningen no Zou, die Statue der Menschwerdung, die in Hongkong bei einer bestimmten Firma zu finden sei. Pai hat auch den Schädel des Professors dabei - der Gute ist seit 4 Jahren tot und so lange sucht Pai Yakumo schon. Doch Yakumo denkt nicht daran, sich von seinem Vater herumkommandieren zu lassen, schon gar nicht, wo er jetzt tot ist, doch er ist schon tiefer in der Sch... drin, als er weiß. Denn ein Penner hat Pais Stab gefunden. Der Stab ist hohl, und als der Typ ihn aufmacht, schlüpft Takuhii heraus, wird riesig groß und beginnt, Tokyo zu verwüsten. Pai und Yakumo sausen auf dem Roller sofort los, um Takuhii zu stoppen, doch der schnappt sich erst mal Yakumo und macht Kleinholz aus ihm. Da öffnet Pai ihr drittes Auge, verschlingt Yakumos Seele, verbindet sie dadurch mit ihrer eigenen Lebensenergie und macht ihn damit unsterblich. Dann befiehlt sie Takuhii zurück in den Stock. Auf Yakumos Stirn erscheint das "WU", das Zeichen des Nichts - Yakumo hat keine Seele mehr! Als Yakumo wieder zu sich kommt, wundert er sich, daß er noch lebt, denn er erinnert sich genau, daß der Vogeldämon ihn auf eine Art und Weise getötet hat, die an der Endgültigkeit des Todes keinen Zweifel übrig läßt. Hongkong. (Yakumo hat seinen Roller verkauft, um die Flugtickets bezahlen zu können, was wir aber im Film nicht explizit erfahren, sondern nur im Manga.) Yakumo und Pai erreichen die Firma, die aber gerade in diesem Moment überfallen wird. Ein paar finstere Gestalten haben sich den Ningen no Zou geschnappt und verduften. Nebenbei haben sie auch noch Ling Ling Lee, die dort arbeitet, aus dem Fenster geschmissen, und sie ist genau auf Yakumo gelandet. Im Eifer des Gefechtes wird Yakumo auch noch von einem Bus überfahren (so richtig mit Beinen ab und Strömen von Blut), doch seine Verletzungen heilen vor den Augen der Leute und er steht auf, als sei nichts passiert. Ling Ling ist sehr erstaunt, aber wichtiger ist ihr die Verfolgung der Diebe. Professor Fuji, der sehr wohl wußte, welchen Wert die Statue hat, hat ihr empfohlen, einen kleinen Sender an ihr zu befestigen, und so können die Drei die Diebe verfolgen. Sie erreichen schließlich ein riesiges Landhaus, das angeblich einem steinreichen Typ gehört, der es eigentlich nicht nötig hat, Dinge zu stehlen, die er haben will. Sie dringen in das Haus ein und finden die Hausherrin Shun-Li Kwong gefesselt. Sie erzählt, daß ihr Mann vor einem Jahr getötet worden sei und sich seit dem Dämonen im Haus herumtreiben. Ling Ling glaubt das nicht, auch nicht, als einer von ihnen - Chau - auftaucht. Der greift die Drei an, weil sie Shun-Li losgebunden und den Ningen no Zou an sich gebracht haben, und zusammen mit seinem Gehilfen machen sie mit ihren Pistolen und Flinten aus Yakumo ein Sieb. Doch als sie auf seiner Stirn das WU sehen, halten sie inne und lassen die Drei nach oben entkommen. Auf dem Dach erscheint dann To-Chau, der zum größten Teil in einer anderen Dimension steckt und im Wesentlichen nur drei Krallenabdrücke hinterläßt. Doch erst Pais Superkräfte können ihn besiegen. Das hat Pai so verausgabt, daß sie sich gegen den nächsten Dämon - Fookai, den Chau aus dem einsetzenden Gewitter-Regen heraufbeschwört - nicht mehr wehren kann. Mit knapper Not schafft es Yakumo mit Hilfe eines Stromkabels, das ein Blitz heruntergeschlagen hat, Fookai zu vernichten. Doch da schnappt Chau sich den Ningen no Zou. Aber zu früh gefreut: Shun-Li beschuldigt ihn, ihren Mann getötet zu haben, und schießt ihn nieder. Doch als letzte Tat übergibt Chau die Statue einer Hand, die aus dem Himmel herunterkommt und dann damit ins Nichts verschwindet. Pai ist enttäuscht, doch Yakumo verspricht ihr, ihr trotzdem zu helfen. Derweil betet Shun-Li, die in Wirklichkeit auch eine Dämonin ist, zu Kayenweng, ihrem großen Gebieter. Zurück in Tokyo. Yakumo geht in die Schule. Sicherheitshalber läßt er Pai in der Wohnung zurück. In der Schule versucht er seinen Kumpels klarzumachen, daß er jetzt ein unsterblicher Zombie ist. Natürlich glauben sie ihm kein Wort. Statt dessen wirf sie der Lehrer raus und sie müssen mit Wassereimern vor der Tür stehen. Natsuko ("Sommer-Kind"), die auch zu Yakumos Freunden gehört, kommt dazu, und sie schmieden Pläne für einen Ausflug. Da Yakumo seinen Roller verscherbelt hat, gehen sie alle auf einen Schrottplatz, um aus Resten einen neuen zusammenzuschrauben, denn sonst könnte er ja beim Ausflug nicht dabei sein. Natsuko schickt Yakumo los, um was zu Trinken zu kaufen. Bei seiner Rückkehr steht plötzlich Pai (mit 3. Auge) über ihm auf der Brücke und macht ihm Vorwürfe. Was ihm denn einfalle, sich hier mit diesen Typen herumzutreiben, wo er ihr doch helfen muß, ein Mensch zu werden. Natsuko wird Zeuge dieses Gespräches. Sie ist entsetzt. Doch das war erst der Anfang. Ein Gesu, ein Dämon, der es auf die Sanjiyan abgesehen hat, taucht auf und läßt durch bloßes Handauflegen die Brücke einstürzen. Natsuko entkommt ganz knapp den herabstürzenden Trümmern, Yakumo erwischt es schlimmer. Der Gesu schnappt sich Natsuko und sagt, er wolle die Sanjiyan, dann passiere dem Mädchen vielleicht nichts. Da taucht Pai wieder auf und besiegt den Gesu ohne größere Schwierigkeiten (zumindest sieht es erst mal so aus). Allerdings sind Natsuko und ihre Freunde Zeuge geworden, wie Yakumo mit halb abgerissenem Kopf usw. noch versucht hat, gegen den Gesu zu kämpfen, und wie er sich dann kurz darauf wieder regeneriert hat. Sie sind entsetzt. Yakumo geht nach Hause und findet seine Wohnung verwüstet vor. Zunächst meint er, Pai habe das getan und es sei ihr vielleicht was passiert. Wie wild klopft er an die Tür seiner Chefin (die "Mama", der die Transvestitenbar gehört), die nebenan wohnt. Er ist überrascht zu erfahren, daß Pai bei ihr ist und friedlich schläft. Yakumo erzählt ihr alles und sie glaubt ihm sogar. Sie sagt, wenn er sein normales Leben wiederhaben wolle, dann müsse er sich wohl erst mal den Forderungen der Sanjiyan fügen. Als am nächsten Tag Yakumo auf dem Schulweg seinen Freunden begegnet, laufen die bei seinem Anblick davon. Besonders Natsuko bricht fast in Panik aus. Yakumo ist entschlossen, irgendwie zu einem normalen Leben zurückzukehren. Pai kommt zu ihm. Sie sagt, sie wolle auch in die Schule gehen und Freunde finden. Yakumo schimpft sie aus, sie sei Schuld, daß seine Freunde nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Pai reagiert gelassen. Sie meint, wenn ihn seine alten Freunde verlassen haben, dann finden sie eben neue. Yakumo geht weg, und Pai trifft Natsuko. Die erinnert sich noch genau, wer Pai ist: "Du bist das Mädchen mit den drei Augen. Was hast Du mit Yakumo gemacht?" Pai - wieder als Sanjiyan - fragt energisch, was Natsuko von Yakumo wolle. Sie sagt: "Er ist mein Sklave." Yakumo, der hinter einer Ecke steht und das hört, ist schockiert. Pai erklärt Natsuko, daß sie einer Superrasse angehöre, die Superkräfte haben. Doch die Benutzung dieser Kräfte sei sehr anstrengend und so machen sie sich Sklaven, die ihnen helfen. Sie geht auf Natsuko zu, doch der Gesu hatte sich in ihrem Körper versteckt und kommt jetzt wieder heraus. Er knallt Pai ein Ofuda auf die Stirn, das sie bannt. Dann durchdringt er mit einem Ableger seines Körpers die arme Natsuko. Das Mädchen wird regelrecht von innen aufgespießt und noch schlimmeres. Der Gesu will von Yakumo die Unsterblichkeit. Mit einem Trick gelingt es Yakumo, die Sanjiyan wieder zu befreien. Dann steckt er dem Gesu Pais Stab in den großen Mund und läßt Takuhii heraus, wodurch der Gesu zerplatzt, doch sein Ableger - also eigentlich er selbst immer noch - hat noch Natsuko, und er läßt keinen Zweifel daran, was er mit ihr machen wird, wenn Yakumo sich widersetzt. Yakumo bittet verzweifelt die Sanjiyan um Hilfe, doch Pai sagt, es sei ihr völlig gleichgültig, was mit Natsuko geschehe. Da stellt sich Yakumo selbst dem Gesu entgegen und schreit: "Nimm meinem Körper. Der ist unsterblich, und das ist es doch, was du willst." Der Gesu ist erfreut und macht sich an die Arbeit, doch jetzt tritt die Sanjiyan energisch dazwischen. Yakumo ist ihr Sklave, nicht der des Gesu. Pai vernichtet ihn, und diesmal endgültig. Abschied. Traurig und ziemlich sprachlos stehen sich Yakumo und seine Freunde gegenüber. (Natsuko ist übrigens wieder wohlauf.) Yakumo entschuldigt sich und sagt, daß er nach Hongkong gehe. Da ruft Pai: "He, ich kenne diese Leute. Es sind deine besten Freunde auf der ganzen Welt!" Yakumos Freunde erinnern sich bei diesen Worten, daß eine echte Freundschaft sich auch in schweren Zeiten bewähren muß, und so wird es doch noch ein versöhnlicher Abschied. Schließlich kann Yakumo auch nichts dafür, daß er in so ein Schlamassel hineingezogen worden ist. Doch als er und Pai das Flugzeug nach Hongkong besteigen, da ahnt er, daß er seine Freunde für lange Zeit zum letzte Mal gesehen hat. |